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Behandlungsablauf

Behandlung

Eine homöopathische Behandlung beginnt mit einer umfassenden Erstanamnese. In einem ausführlichen Gespräch nehme ich mir 1,5 Stunden Zeit für Sie, um Ihre Beschwerden und persönlichen Befindlichkeiten zu einem individuellen Gesamtbild zusammenzufassen. Eine klinische Untersuchung sowie ggf. eine Auswertung von Arzt- bzw. Laborbefunden runden dieses Bild ab. Bitte bringen Sie hierfür die Ihnen aktuell vorliegenden Befundberichte, Laborwerte und ggf. bereits verordnete Medikamente zum Termin mit.

Im Anschluss daran werden sämtliche Angaben und Befunde in einer speziellen Fallanalyse sorgfältig ausgearbeitet und mittels Repertorisation wird das geeignetste individuelle Arzneimittel ausgewählt und verordnet.

Ca. 2 bis 4 Wochen nach Beginn der Arzneimitteleinnahme findet eine ca. 30- bis 60-minütige Folgeanamnese statt. Bei diesem Termin werden die seit der Einnahme der Arznei auftretenden Reaktionen und Veränderungen gemeinsam besprochen, dokumentiert und ausgewertet. Sodann wird die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Bei einer chronischen Erkrankung kann sich die Behandlung über einen längeren Zeitraum erstrecken. In Fällen schwerer Erkrankungen sind meist mehrere Therapien erforderlich und müssen koordiniert komplementär eingesetzt werden. Homöopathika können auch sinnvoll eine indizierte medikamentöse Therapie begleiten.

Mitteleinnahme

Die Art der Einnahme und die Dosierung Ihres homöopathischen Arzneimittels werden anhand Ihres derzeitigen persönlichen Gesundheitszustandes festgelegt.
C-Potenz
Die Gabe eines Arzneimittels in der C-Potenz erfolgt meist einmalig. Bitte lassen Sie die verordneten 2-3 Globuli langsam auf der Zunge zergehen.
LM/Q-Potenz
Wird das Arzneimittel in flüssiger LM/Q-Potenz verordnet, sind die Tropfen mehrmals einzunehmen. Häufigkeit und Dosierung werden individuell für Sie festgelegt.

Generell ist bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels bitte Folgendes zu beachten:
Bitte halten Sie eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme Abstand von Essen, Trinken oder Zähneputzen.

Erstreaktion

Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels kann eine sog. Erstverschlimmerung eintreten. Dabei treten beim Patienten solche Symptome in abgeschwächter Form auf, die der Gesamtsymptomatik des Arzneimittels entsprechen.
Sollten heftigere Beschwerden auftreten, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Ebenso bitte ich um Rücksprache, wenn im weiteren Verlauf neue unbekannte Symptome oder akute Erkrankungen auftreten. Über das weitere Vorgehen werden wir gemeinsam entscheiden.

Homöopathische und schulmedizinische Behandlung

Klassische Homöopathie kann entweder als eigenständige Therapie oder begleitend zu notwendigen schulmedizinischen Therapien erfolgen. Notwendige Medikamente sind weiterhin einzunehmen und schulmedizinisch erforderliche Maßnahmen durchzuführen. Schulmedizinische Untersuchungsergebnisse und Laborwerte liefern wichtige Erkenntnisse und Verlaufsparameter.

Eine parallele Behandlung mit anderen naturheilkundlichen Medikamenten oder Therapien sollten Sie in jedem Fall mit mir besprechen. Bei der Einnahme anderer homöopathischen Mittel, Komplexmittel oder naturheilkundlicher Arzneien zum selben Zeitpunkt können Störungen und Wechselwirkungen auftreten. Dasselbe gilt für eine gleichzeitige Therapie mit Einreibungen oder Inhalationen ätherischer Öle.

Aufbewahrung homöopathischer Arzneimittel

Homöopathische Arzneien sollten nicht in der Nähe von Strahlungsquellen (Handy, TV, Radio, Computer, Mikrowelle) oder Orten mit direkter Sonneneinstrahlung oder großer Wärme aufbewahrt werden.